Was bedeutet das QDF-Siegel?

Fertighäuser

Die Kundenerwartungen an Holz-Fertighäuser aus Deutschland sind ausgesprochen hoch. Doch allein die Herkunft der Häuser steht nicht zwangsläufig für eine hohe Qualität. Das Siegel der QDF hilft Bauherren dabei, die Qualität eines Fertighauses besser bewerten zu können.

Hersteller, die das QDF-Siegel tragen, müssen die strengen Nachhaltigkeitskriterien der QDF-Satzung erfüllen. (Grafik: QDF)

Hersteller, die das QDF-Siegel tragen, müssen die strengen Nachhaltigkeitskriterien der QDF-Satzung erfüllen. (Grafik: QDF)

Die QDF – das ist die Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau – wurde 1989 von den Hausherstellern des BDF ins Leben gerufen. Heute müssen alle Hersteller des führenden deutschen Fertigbauverbandes die strengen Nachhaltigkeitskriterien der QDF-Satzung erfüllen, um Mitglied im BDF zu werden. Diese umfassen die Prozessqualität, die ökonomische Qualität, die ökologische Qualität, die technische Qualität sowie die soziokulturelle und funktionale Qualität.

Bei Werks- und Baustellenüberwachungen belegen sie außerdem jedes Jahr die Einhaltung der Anforderungen an ihre Dach-, Wand- und Deckenelemente. Das QDF-Siegel stellt die Spitze des dreistufigen Qualitätssystems im deutschen Fertighausbau dar. Ihre Anforderungen übertreffen die Mindestanforderungen des Gesetzgebers.

QDF-Siegel ist Selbstverpflichtung der Hersteller

Wer ein Fertighaus mit dem QDF-Siegel baut, darf erwarten, dass die Qualitätsversprechen des Herstellers erfüllt werden. Eines der wichtigsten Versprechen für junge Familien ist die garantierte Kostenkontrolle ihres Bauvorhabens: Alle QDF-Hersteller bieten eine Festpreisgarantie für den Hausbau an und koppeln die Fälligkeit der Zahlungen an den jeweiligen Planungs- und Baufortschritt. Auf Wunsch erhält die Baufamilie außerdem einen vertraglich vereinbarten Fertigstellungstermin. So werden doppelte Wohnkosten und die Sorge um einen ungewissen Umzug vermieden.

Das QDF-Siegel kennzeichnet auch die Einhaltung von aktuellen technischen Anforderungen bei der Bauausführung, zum Beispiel im Bereich des Wärmeschutzes und der Energieeffizienz, bei der Luftdichtheit der Gebäudehülle, beim baulichen Brandschutz und beim Schallschutz. Moderne Fertighäuser werden also stets gemäß dem aktuellen Stand der Technik errichtet und sind dadurch besonders nachhaltig und zukunftssicher.

QDF-Hausakte als Qualitätsnachweis für Fertighäuser

Häuser, die nach den Regeln der QDF-Satzung erstellt werden, erreichen eine Lebensdauer von mehr als 100 Jahren – vorausgesetzt natürlich, das Gebäude wird gepflegt und instandgehalten. Bei der Instandhaltung hilft der Haushersteller mit umfassenden Serviceleistungen. Er gibt der Baufamilie die im Bauwesen einmalige QDF-Hausakte als Qualitätsnachweis für ihr Eigenheim an die Hand.

Die Hausakte umfasst von Anfang an alle wichtigen Leistungsmerkmale des Gebäudes und dient bei eigenverantwortlicher Pflege und Fortführung als lebenszyklusbegleitende Objektdokumentation. Das Prädikat "scheckheftgepflegt" können damit nicht nur verantwortungsvolle Autobesitzer, sondern heute auch Bauherren von nachhaltigen Häusern mit QDF-Siegel erhalten – und damit den Wert und die hohe Qualität ihres Gebäudes zuverlässig dokumentieren.

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"Was bedeutet das QDF-Siegel?" wurde am 12.03.2018 verfasst